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IMMUNSYSTEM und seine vielen HELFER

Das Immunsystem, unsere körpereigene Abwehr, schützt den Organismus gegen äußere Eindringlinge und gegen die im Körperinneren entstehenden schlechten Strukturen. Meist arbeitet die körpereigene Abwehr so effektiv, dass Infektionen kaum bemerkt werden. Dies ist nicht immer der Fall und Infekte, Allergien etc. können die Folge sein.
Ernährung und Immunsystem stehen miteinander in Wechselbeziehung. So wirkt sich eine Verschlechterung des Immunstatus z.B. durch eine Infektionskrankheit negativ auf den Ernährungsstatus aus.

Andererseits wirken sich eine Unter- oder Überernährung, oder bereits vorhandene ernährungsbedingte Krankheiten negativ auf die körpereigene Abwehr aus.

Stärkende Unterstützung für unser Immunsystem:

Eine bewusste gesunde Ernährung, Lebensmittel, Kräuter, und Gewürze können die körpereigene Abwehrkraft – das Immunsystem – nachhaltig stärken und den Organismus vor Krankheitserregern effektiv schützen.
Ich nenne hier nur einige Beispiele. Diese habe ich für mich selbst seit Jahren erfolgreich in Gebrauch und verwende sie in meinem individuellen Rhythmus.

Fermentierte Lebensmittel – Mikroben bei der Arbeit

Diese einzigartigen Lebensmittel kommen in der heutigen Zeit selten auf den Teller. Immer weniger Menschen wissen um die positive Wirkung der Fermentation. Die Folge ist, dass unser Darm nicht mehr mit ausreichend guten Bakterien, welche einen positiven, gesundheitsfördernden Effekt haben, versorgt wird.

Diese bräuchte es aber, um unseren Darm bei seinen vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Denn unsere Darmflora oder unser „Mikrobiom“ hat verschiedene Aufgaben bei der Abwehr von Krankheitserregern.

Durch den Vorgang des Fermentierens entstehen lebendige Bakterien, die sich auf die Darmflora und auf das Immunsystem positiv auswirken. Siebzig bis achtzig Prozent unserer Immunabwehr findet im Darm statt, daher ist es für unsere Gesundheit besonders wichtig, wieder vermehrt auf fermentierte Lebensmittel zurückzugreifen, deren wertvolle Inhaltsstoffe dabei ihr Bestes geben.
Wie heißt es so schön? – Milchsaures wirke wie ein „Besen im Darm“.

BEISPIELE fermentierter Lebensmittel:

Joghurt- Kefir- Miso- Sauerkraut- Brottrunk- Apfelessig- Rohmilchkäse- Tempeh- Regulatessenz
Einige davon möchte ich kurz beschreiben.

Miso:


In der asiatischen Küche spielt Miso eine zentrale Rolle. Normalerweise beginnt in Japan der Tag mit einer Misosuppe. Die japanische Mythologie betrachtet Miso, die braune Butter, als Geschenk der Götter. Seit den siebziger Jahren ist Miso auch in deutschen Naturkostläden erhältlich.

Miso ist eine pflanzliche, fermentierte und sehr würzige Paste, die traditionell aus Sojabohnen, Reis oder Gerste gewonnen wird. Hatcho Miso ist dunkelbraun bis schwarz, salzig und entfaltet aufgrund der jahrelangen Fermentierung einen besonders intensiven Geschmack. Es gibt jedoch auch einige Varianten mit sanfteren Aromen.

Miso kann noch viel mehr, als nur gut schmecken. Die fermentierte Paste ist eine wichtige Eiweißquelle, zudem beinhaltet sie viele Nähr- und Vitalstoffe, darunter die Vitamine B2 und E. Weitere Bestandteile der Sojabohnenpaste sind Isoflavone, Cholin, Lecithin und verschiedene Enzyme.

Beim Kauf sollte jedoch auf den Siegel BIO geachtet werden. Traditionell hergestellte Misos“, gibt es auch in unserer Region. Ein Großteil der Rohstoffe stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, chemisch-synthetische Zusätze bleiben außen vor. So Frau Roswitha Weber von Arche Naturprodukte. Derzeit bietet Arche sieben verschiedene Misos an, für europäische Verhältnisse eine respektable Auswahl.

Miso als Würzbasis ist eine perfekte Alternative im Vergleich zu alternativen Würzmitteln, die oft künstliche Geschmacksverstärker, Aromen und zu viel Salz enthalten.

Mit seinem intensiven Geschmack eignet es sich besonders für Saucen und Suppen, Gemüsepfannen, Dressings und Marinaden für gegrilltes Gemüse, Fleisch und Fisch.

Tempeh – ein Fleischersatzprodukt

Zugegeben- dieses Produkt verfügt schon über einen speziellen Geschmack und es war nicht von Anfang an mein Favorit, aber es lohnt sich damit zu experimentieren. Hergestellt wird es aus fermentierten Sojabohnen. Nicht nur eine pflanzliche Proteinquelle, es liefert gleichzeitig wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalium und Phosphor.

Powernahrung Sauerkraut– uraltes Superfood

Ein Produkt voller hochwirksamer und lebenswichtiger Mikroorganismen, das jedem von uns bekannt ist, aber ich möchte die Wichtigkeit der Qualität aufzeigen.

Ausschließlich in frischem, unerhitztem Sauerkraut finden wir die guten und nützlichen Bakterien.

Sauerkraut aus dem Supermarkt ist meist pasteurisiert, also kurz stark erhitzt. Dadurch wird der Gärprozess gestoppt, das Kraut verliert wertvolle Inhaltsstoffe. Pasteurisiertes Sauerkraut enthält zwar noch Milchsäure – das Stoffwechselprodukt der Milchsäurebakterien, aber keine lebendigen Milchsäurebakterien mehr. Aber genau diese brauchen wir. Sauerkraut soll uns ja gerade mit diesen Milchsäurebakterien versorgen.

Daher ist es am besten sich biologisch angebauten Weißkohl vom nächsten Biobauern zu besorgen oder sich auf den Wochenmärkten umzusehen.

Das im Bioladen in Tüten abgepackte pasteurisierte Sauerkraut ist zwar Sauerkraut in Bio-Qualität, aber eben erhitzt. Am besten immer nachfragen, ob das angebotene Sauerkraut wirklich roh, naturbelassen und unerhitzt ist.
Rohes Sauerkraut schmeckt wunderbar mit etwas Leinöl beträufelt z.B als Salat oder als Beilage. Wenn Sie warm essen möchten, bitte nicht kochen sondern nur erwärmen.

Sauerkraut, vergorener Weißkohl, wurde schon in der Antike von verschiedenen Völkern entdeckt. So konnten die Menschen auch in gemüsearmen Jahreszeiten mit Vitaminen versorgt werden. Schon der Arzt Hippokrates kannte Sauerkraut, der römische Kaiser Tiberius versorgte seine Soldaten während der Feldzüge damit und auch James Cook hatte die wertvolle Fracht an Bord.

Kennen Sie den Ausdruck „ The Krauts“? So wurden die deutschen Soldaten aufgrund ihres hohen Sauerkrautkonsums von Engländern und Amerikanern genannt.

Ja, und sogar ein Lied, gesungen vom einstigen Schlagerkönig Gus Backus, wurde dem Weißkohl gewidmet.
Es trägt den romantischen Titel – Sauerkraut Polka.

Nun ein Buchtipp zum Thema Fermentation – falls jemand von Ihnen nun Lust hat, sich selbst daran auszuprobieren.

Sie ist Österreichs leidenschaftlichste „Fermentista“Ingrid Palmetshofer. In ihrer„School of Fermentation“ berät sie Spitzenköche und entwickelt laufend neue Techniken und Rezepte.

Um mir zwischendurch etwas Besonderes für meine Körper zu gönnen, greife ich gerne auf Gerstengras– in Form einer Kur zurück. Entweder solo oder als leckeren Smoothie.

Dieses Powerpaket gilt als ausgesprochen gesund. Eine ausgewogene Kombination von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen, Bitterstoffe, Chlorophyll und sekundären Pflanzenstoffen, essenziellen Aminosäuren ist es, das Gerstengras so besonders macht. Zudem ist Gerstengras reich an Ballaststoffen, die sich positiv auf die Verdauung auswirken. Wertvoll für Vegetarier und Veganer ist der Anteil von ca. 28 Prozent an pflanzlichen Proteinen.

Gerstengras enthält auch zahlreiche verschiedene Antioxidantien. Diese stärken das Immunsystem und gelten als wichtiges Mittel gegen die schädliche Auswirkung von oxidativem Stress und freien Radikalen. Sie wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern auch zellerhaltend.
Kurz erwähnt sei, dass der Vitamin C Gehalt in Gerstengras siebenmal höher als in Orangen ist. Und eine wichtige Funktion von Vitamin C ist die Bildung von Kollagen. Dies wiederum ist ein wichtiges Strukturprotein bei der Bildung von Bindegewebe und Haut.

Regulatessenz – ein ausgefuchstes Gemisch mit überwältigender Wirkung. Für mich persönlich ein (Wunder)mittel, klingt nicht gerade einfallsreich, aber das beschreibt es am ehesten.

Verwendet werden frische, sonnengereifte Früchte, Nüsse und Gemüse aus ökologischem Anbau. Dieses flüssige Lebensmittel ist eine Komposition aus fermentierten Enzymen, vereint mit ca. 50.000 sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien, Bestandteilen von Fermentkulturen – alles gelöst in rechtsdrehender Milchsäure. Nachweislich erhöht die REGULATESSENZ® die Energie in den Zellen. Ein Zuwachs an Energie und Leistungsfähigkeit sowie eine gestärkte Immunabwehr sind die Folge. Aber auch äußerlich angewandt, bringt es hervorragende Ergebnisse! 1:1 in der Verdünnung ins Gesicht gesprüht, ich sag nix, muss ja nicht jeder wissen.

Das passende Regulatprodukt gibt es für viele Lebensbereiche. Informieren Sie sich dazu auch über meine Homepage.

Ich möchte noch einige Faktoren nennen, welche unser Immunssystem ebenso positiv beeinflussen: wie z.B. Bewegung, ein Aufenthalt in der Natur- verbunden mit bewusster Atmung, einige Fastentage, Saunabesuche, auch ausreichend Schlaf spielt eine wichtige Rolle. Hingegen hat ungesunder Stress, Angst, Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel, Fehlernährung negative Auswirkungen.

All diese genannten Beispiele sind bestens bekannt, aber wie wirkt sich eigentlich unsere Nachtruhe auf unser Immunsystem aus?

Dazu der Schlafforscher Hans-Günter Weeß:

Schlaf ist eine Typfrage. Nicht jeder Mensch braucht gleichermaßen viel Nachtruhe. Bei Einstein waren es wohl zehn Stunden, bei Napoleon eher drei“, sagt er. „
Das Spektrum ist da sehr breit und die empfohlenen sieben bis acht Stunden nur ein Durchschnittswert. Obendrein beeinflussen auch Stress und Erkrankungen unser Schlafverhalten.

Albert Einstein war ein bekennender Lust- und Langschläfer. Er soll bis zu zwölf Stunden täglich verschlafen haben und im Bett soll er wesentliche Aspekte seiner Relativitätstheorie entdeckt haben.
Vom französischen Feldherrn hingegen soll diese Aussage stammen:

„Vier Stunden schläft der Mann, fünf die Frau, sechs ein Idiot“. Von sich behauptete der Kaiser, kaum Schlaf zu brauchen. Doch seinen Mittagsschlaf hielt der Eroberer heimlich oder er war tagsüber so übermüdet, dass er im Sattel einschlief.

Ich falle damit ganz klar unter die Rubrik der Idioten. Ich kann mich ohnehin mit der folgenden Aussage am besten identifizieren:
„Zu wenig Schlaf macht alt und ruiniert die Gesundheit“, so der Schlafforscher Jürgen Zulley.

Aktuelle Studien belegen, dass im Schlaf die Zahl der natürlichen Abwehrzellen steigt. Dies wiederum ist für die erfolgreiche Bekämpfung von Bakterien und Viren von großer Bedeutung. Also, Schlafmangel schwächt die Immunabwehr. So sind Redewendungen wie „Schlaf dich gesund”, in Bezug auf unser Immunsystem besser zu verstehen.

Noch ein Praktischer Tipp: zum sanften Drücken der Energiepunkte.

Zur Unterstützung des Immunsystems

und

für mehr Freude am Leben